Geduld in der Corona-Krise

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Geduld in der Corona-Krise ist gefragt

In Zusammenhang mit der Corona-Krise wird immer wieder das Bild vom Marathon benutzt. Die Krise sei kein Kurzstreckenlauf, sondern ein Marathon, so heißt es. Was uns dies sagen möchte liegt auf der Hand: Wir müssen uns auf eine längere Zeit der Pandemie einstellen. Da ist Geduld gefragt.

Geduld – dieses Wort scheint so gar nicht zu unseren gewohnten Alltag zu passen. Da sind eher Hektik und Schnelllebigkeit an der Tagesordnung. In vielen Bereichen sind wir daran gewöhnt, dass alles auf Knopfdruck geschieht. Ja, selbst die Computer oder Smartphones sind manchen Menschen nicht schnell genug.  Dieser Wettlauf mit der Zeit wurde nun gestoppt – von einem kleinen, mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Virus. Das Virus stellt die Welt und damit all die gewohnten Abläufe ganz gründlich auf den Kopf. Die Frage: „Wie lange noch?“ kann nicht sicher beantwortet werden. Fieberhaft wird an einem Impfstoff und an einem Medikament für bereits Erkrankte geforscht. Aber das kann dauern, hört man immer wieder von Seiten der Politik und der Wissenschaft.

Geduld, Ausdauer und langer Atem

In diesen unklaren Zeiten sind nun also ganz andere Fähigkeiten und Eigenschaften gefragt: Geduld und Ausdauer. Auch das alte Wort von der „Langmut“ passt hier hinein. Aber wie kann das gehen: Geduldig sein? Mut haben? Gerade da, wo Existenzen bedroht sind, wo das familiäre Miteinander ins Wanken geraten ist, wo Eltern an ihrer Grenze sind? Im Grunde gibt es nur einen Weg: Leben im Hier und Jetzt. Wir können nur auf den jeweiligen Tag schauen. Weiter geht der Blick nicht. Es macht keinen Sinn, wenn wir uns heute schon mit der nächsten Woche oder gar dem nächsten Jahr beschäftigen. Das Virus lässt sich auf diese Gedankenspiele nicht ein. Wir müssen einen langen Atem haben.

Wie beim sportlichen Training

Ist es nicht erstaunlich, dass auch im Sport die Begriffe Ausdauer und Atmung eine ganz zentrale Rolle spielen? Beim Ausdauertraining üben wir, durchzuhalten und unsere Kräfte gut einzuteilen. Im Yoga achten wir auf den Fluss des Atems und wir lernen, in einer bestimmten Haltung zu verharren. Auch das braucht Zeit und will gelernt werden. Vielleicht ist der Sport eine gute Übung für das Leben und die Geduld in der Corona-Krise. Es würde mich freuen, wenn wir euch und uns dazu Hilfestellungen geben könnten!

Herzliche Grüße
Deine Elena


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Elena

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